Unsere Technik und Ausrüstung

“Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.” (Jean Baptiste Molière)

Mannschaftstransportwagen 56/19

Ein Mannschaftstransportwagen (MTW), auch Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) oder Mannschaftswagen genannt, ist ein Einsatzfahrzeug das bei Feuerwehr, Polizei, THW und diversen Hilfsorganisationen eingesetzt wird und vorrangig zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient.

Mannschaftstransportwagen basieren auf konventionellen Kleintransportern, entweder als Kleinbus oder als Pritschenwagen. Sie sind fast immer mit Funk, Blaulicht und Martinshorn ausgestattet.

Die MTWs werden neben dem Personentransport vor allem als Einsatzleitwagen (ELW), Mehrzweckfahrzeug (MZF) mit unterschiedlichen Funktionen oder Zugfahrzeug eingesetzt.

Im Bevölkerungsschutz wurden und werden Mannschaftstransportwagen vielfältig eingesetzt. Für verschiedene Fachdienste sind einzelne Konzepte vorgesehen. Dazu gehören Betreuungskraftwagen, Betreuungskombi, Sanitätsgruppenfahrzeug und ähnliche.

Rettungswagen 56/83

Was ist ein Rettungswagen ?

Ein Rettungswagen (RTW) ist ein größeres Fahrzeug zur Versorgung und zum Transport von Notfallpatienten. Im Gegensatz zum Notarztwagen ist der Rettungswagen nicht mit einem Arzt, sondern (in der Regel) mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter besetzt. Rettungswagen haben eine umfangreiche medizinische Ausstattung.

Ein RTW ist ein Fahrzeug für die Notfallrettung. Er wird benutzt, um Notfallpatienten zu versorgen und in eine spezialisierte Klinik zu transportieren. Eine frühere, veraltete Bezeichnung ist die Abkürzung Sanka für Sanitätskraftwagen.

 Vom RTW zu unterscheiden ist einerseits der Krankentransportwagen (KTW), der für den notfallmedizinisch in der Regel unkritischen Krankentransport vorgesehen ist, der Notarztwagen (NAW), der im Gegensatz zum Rettungswagen zusätzlich mit einem Notarzt besetzt ist, sowie der Intensivtransportwagen (ITW), der hauptsächlich zur Verlegung von Patienten mit kritischem Gesundheitsstatus in ein anderes Krankenhaus gedacht ist.

In Österreich sind Notfallkrankenwagen (NKTW) weit verbreitet, die sowohl im Rettungsdienst als auch im Krankentransport eingesetzt werden. Sie entsprechen meist der DIN EN 1789 Typ B (Emergency Ambulance) und sind daher nicht so umfangreich für den Notfalleinsatz ausgerüstet wie ein RTW (DIN EN 1789 Typ C: Mobile Intensive Care Unit).

Fahrzeug Technik & Sicherheit 56/58

Die Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die technische Unterstützung der Sanitätsdienst- und Betreuungsgruppen und übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einheit im Einsatz ggf. in Abstimmung mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk (THW).

Die Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die bedarfsgerechte Unterstützung der anderen Gruppen, so dass - auch bei widrigen äußeren Bedingungen - durch den Aufbau von Zelten und durch die Einrichtung von Beleuchtung und Heizung die Versorgungsmöglichkeiten an der Einsatzstelle entscheidend verbessert werden können.

Aufgaben

  • Die Gruppe Sicherheit und Technik verrichtet handwerklich-technische Tätigkeiten mit entsprechendem Werkzeugen und Hilfsmitteln
  • errichtet Zelte
  • errichtet und betreibt sicherheitsgerecht technische Geräte und Anlagen (z.B. Notstromversorgung, Beleuchtung, Zeltheizgeräte)
  • überwacht die technischen Geräte während des laufenden Betriebes
  • wirkt bei der Logistik der gesamten Einheit mit
  • überwacht den geeigneten Atem- und Körperschutz der Einsatzkräfte
  • bietet technische Unterstützung bei der Personen-Dekontamination
  • berät die Einheit fachlich bei Unfällen mit chemischen oder radiologischen Stoffen
  • führt technische Maßnahmen zum Schutze der Einheit bei Unfällen mit Gefahrstoffen durch
  • Über die technischen Tätigkeiten hinaus überwacht die Gruppe Technik und Sicherheit die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitsschutzvorschriften, der Unfallverhütungsvorschriften und anderer Sicherheitsvorschriften.
  • errichtet Relaisfunkstellen im 4m-Funkbereich
Kommandowagen 56/10

Der Kommandowagen (KdoW) steht im DRK-Ortsverein Geislingen für verschiedene Einsatzbereiche zur Verfügung. Er wird sowohl als Fahrzeug für die Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO) als auch als Transport- und Zubringerfahrzeug für die Führungsgruppe eingesetzt.

Durch seine flexible Verwendung ermöglicht der Kommandowagen eine schnelle Reaktion auf unterschiedliche Einsatzlagen und unterstützt die Einsatzkräfte bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Insbesondere bei Führungs- und Erkundungsaufgaben dient das Fahrzeug als mobiles Arbeitsmittel und trägt zu einer effizienten Einsatzabwicklung bei.

ELW 50/11

Der Einsatzleitwagen (ELW) ist ein Fahrzeug des Bundes und Bestandteil der Medizinischen Task Force (MTF) im Bereich Führung und Kommunikation. Er dient der Unterstützung von Führungsaufgaben bei größeren Einsatzlagen und im Bevölkerungsschutz.

Beim DRK-Ortsverein Geislingen wird der ELW zusätzlich als Einsatz- und Zubringerfahrzeug für die Drohnengruppe eingesetzt. Er transportiert Personal und Ausrüstung zur Einsatzstelle und unterstützt die Einsatzkräfte bei der Durchführung von Erkundungs- und Suchmaßnahmen.

Durch seine vielseitige Nutzung stellt der ELW sowohl für Führungsaufgaben als auch für den Betrieb der Drohnengruppe ein wichtiges Einsatzmittel dar.

Drohnengruppe

Die Drohnengruppe Zollernalb besteht aus den Drohnengruppen der DRK-Ortsvereine Bitz und Geislingen. Beide Einheiten sind an ihre jeweiligen Ortsvereine angegliedert und bilden gemeinsam eine spezialisierte, ehrenamtliche Facheinheit im Bevölkerungsschutz.

Mit modernen Drohnensystemen, darunter Fluggeräte des Typs DJI Matrice 300 RTK mit Wärmebildtechnik, unterstützt die Drohnengruppe verschiedene Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Zu den Einsatzbereichen gehören insbesondere die Personensuche, die Lageerkundung aus der Luft, die Unterstützung bei Großschadenslagen sowie Einsätze im Katastrophenschutz.

Durch die schnelle Bereitstellung aktueller Luftbilder und Wärmebildaufnahmen können Einsatzleitungen wichtige Informationen gewinnen und Entscheidungen zielgerichtet treffen. Die Drohnengruppe arbeitet dabei eng mit dem Rettungsdienst, der Bergwacht, der Polizei, der Feuerwehr und weiteren Einsatzorganisationen zusammen.

Behandlungsplatz 25

Der Behandlungsplatz 25 (BHP 25) ist eine mobile medizinische Einrichtung für Großschadenslagen, Katastrophen oder einen Massenanfall von Verletzten (MANV). Hier werden Betroffene nach der Sichtung medizinisch versorgt und für den Weitertransport in geeignete Kliniken vorbereitet.

Der in Geislingen stationierte BHP 25 ist darauf ausgelegt, innerhalb einer Stunde bis zu 25 Patientinnen und Patienten zu versorgen. Für den Aufbau und Betrieb arbeiten Einsatzkräfte aus den Bereichen Medizin, Führung, Technik und Logistik eng zusammen.

Damit leistet der BHP 25 einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung bei größeren Einsatzlagen im Zollernalbkreis.

Unterstützen Sie jetzt ein Hilfsprojekt mit Ihrer Spende Spenden